Funktionsweise

Der Strom setzt in der Kathode den Fluss von negativ besetzten Elektronen in Gang, die über den Bonddraht zunächst die negativ geladene Seite des Kristalls erreichen, die Grenzfläche zur positiven Seite durch die im Material vorhandenen Löcher direkt überschreiten und zur positiv geladenen Kristallschicht wechseln und von dort nunmehr positiv geladen weiter durch die Anode fließen. Bei dem Übergang von negativ zu positiv wird Energie frei, die als Licht sichtbar wird, sofern es sich um einen direkten Übergang handelt.

Alle elektronischen Bauteile, die einen negativen und einen positiven Pol haben, sind Dioden, aber es hängt vom verwendeten Material ab, ob der Durchfluss von Strom Lichtenergie freisetzt.

Damit dies geschehen kann, müssen die verwendeten Halbleiter einen direkten Übergang von negativ zu positiv ermöglichen. III-V-Halbleiter verfügen über die entsprechenden Eigenschaften (Löcher, die Raum für die negativ geladenen Teilchen bieten) für einen direkten Bandübergang.

Solche III-V-Halbleiter, geeignet zur Freisetzung von Lichtenergie, sind Galliumarsenid und andere Galliumverbindungen.

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