Alterung

Die Lebensdauer einer LED bemisst sich nach der Zeit, in der die Lichtausbeute auf 50% des Anfangswertes sinkt. Die Herstellerangaben zur Leuchtdauer beziehen sich meist auf die Betriebsstundenzahl, die die Leuchte Licht aussendet, bis die Lichtausbeute nur noch 70% des Anfangswertes beträgt. Dies können bis zu 45000 Betriebsstunden sein. Leuchtdioden fallen nicht abrupt aus, sondern werden nach und nach schwächer.

Verkürzend auf die Lebensdauer wirken sich zu hohe Temperaturen durch zu hohe Ströme aus. Die reguläre Alterung lässt sich auf die Vergrößerung der Fehlstellen im Kristall zurückführen. Bei Galliumnitrid-LEDs, die Licht im blauen und im ultravioletten Bereich aussenden, stellt man auch oft eine Alterung (Trübung) des Kunststoffgehäuses fest.

Aufgrund der Alterungsvorgänge im Material kann es zu Fehlfunktionen kommen, zum Beispiel Ermüdungserscheinungen an den Klebe- und Bodenverbindungen. Durch diese Mängel kann es mit der Zeit auch zu einem Totalausfall kommen.

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