Aufbau

Eine Licht emittierende Diode ist also ein elektronisches Halbleiterbauelement, bestehend aus einer Kathode (negative Ladung/negativer Pol) und einer Anode (positive Ladung/positiver Pol). Auf die Anode ist das halbleitende kristalline Material, meist eine Galliumverbindung, umgeben von einer Halterung aus Metall, aufgelötet. Dieses Material ist eine Diode und leitet, wenn der Strom von negativ nach positiv fließt. Die Lötstelle bildet den einen elektrischen Anschluss des Kristalls an die Anode (+), die Halterung reflektiert an ihren Innenseiten das Licht, das austritt, wenn Strom durch die Diode fließt, und der dünne Bonddraht oben ist der zweite elektrische Anschluss. Er führt von der Kathode (-) zur Oberfläche des Kristalls (-) und verbindet die Kathode mit einem einen dünnen Stahldraht mit der Oberfläche des Kristalls. Die Kathode ist dadurch gekennzeichnet, dass sie seitlich abgeflacht und etwas kürzer als die Anode ist.

Um es noch einmal zu verdeutlichen: Die LED besteht also aus zwei Teilen, Anode und Kathode, von denen die Anode mit einem Metallkegel und einer eingelöteten kristallinen Substanz versehen ist. Die beiden Teile leiten unterschiedliche elektrische Ladungen, eines Negative (Kathode), eines Positive (Anode). Die kristalline Substanz ist eine Diode, das heißt ein Element mit einem negativen und einem positiven Pol, lässt aber elektrischen Strom nur von negativ nach positiv durchfließen (von daher Halbleiter). Oben sind die Anode und die Kathode durch einen Draht miteinander verbunden und unterhalb des Kristalls durch die Lötstelle. Die gesamte Konstruktion wird meist durch ein Gehäuse aus Kunststoff oder Glas geschützt.

Der Aufbau einer LED erklärt aber noch nicht, wieso Licht ausgesendet wird, wenn Strom fließt. Wie also funktioniert eine LED?

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