Sauberer Strom für die LED-Leuchten
Über Strom wird allerorts viel gesprochen in der letzten Zeit – nicht nur über die Stromkosten, sondern auch über die Ökologie der Stromgewinnung. Atomstrom ist mit einem gewaltigen Risiko behaftet, darüber sind sich alle einig – aber auch auf den ersten Blick “ökologische” Stromgewinnungsverfahren haben bei näherer Betrachtung durchaus ihre Schattenseiten und können – zumindest im großen Maßstab angewendet – durchaus auch beträchtliche Schäden am empfindlichen ökologischen Gleichgewicht anrichten. Man muss bei erneuerbaren Energien also durchaus auch unterscheiden, welche tatsächlich auch im großen Maßstab noch “sauber” sind.
Es kommt immer auch auf den Maßstab an
Deutschland als hochentwickelte Industrienation mit einem hohen Lebensstandard der Bevölkerung hat auch einen entsprechend sehr hohen Grundlastverbrauch an elektrischer Energie – das bedeutet, dass neben den Stromspitzen zu bestimmten Zeiten vor allem eine hohe Strommenge im Dauerbetrieb bereitstehen muss. Atomkraftwerke haben – neben all ihren Nachteilen – auch den Vorteil, dass sie zwar in der Errichtung teuer, im Betrieb aber relativ günstig sind: damit bleiben die Stromkosten für die Bevölkerung im akzeptablen Rahmen. Bei vielen Gewinnungsmethoden, die auf erneuerbare Energien setzen, wie etwa der Windkraft, wäre das in der tatsächlich benötigten Größenordnung, um die Grundlast sicher abzudecken, aber durchwegs anders. Da auch nicht immer die Sonne scheint, kann die Grundlast auch nur schwer aus Solarstrom abgedeckt werden.
Die Lösung liegt im Bereich der persönlichen Energie-Unabhängigkeit
Wenn jedermann für sich selbst sorgt, ist das Problem insgesamt kleiner. Das wissen auch Experten – und raten daher dazu, dass möglichst viele einzelne Haushalte für sich selbst autark werden. Test & Vergleich von Photovoltaikanlagen zeigen, dass die Ausbeute für einen einzelnen Haushalt bei weitem groß genug ist, um tatsächlich vom öffentlichen Netz unabhängig zu werden. Die an manchen Tagen sogar entstehenden Überschüsse könnten dann wieder ins öffentliche Netz eingespeist werden, und so die noch nicht unabhängigen Haushalte mit versorgen helfen. Für Haushaltsbesitzer hat das den Anreiz, das damit nicht nur die Stromkosten wegfallen, sondern am Ende sogar noch ein Gewinn für die Einspeisung ins Netz herausspringt. Insgesamt im großen gesehen würde bei vielen solchen autarken Haushalten auch die bis jetzt kaum lösbare Grundlast-Problematik irgendwann einmal von selbst verschwinden. Darüber hinaus würde der benötigte Strom auch aus einer tatsächlich ökologisch unbedenkliche Art und Weise aus einer aus erneuerbare Energien gewonnen. Test & Vergleich von Photovoltaikanlagen zeigen aber auch, dass technisch noch ein hohes Potential zu einer gewaltigen Effizienzsteigerung bestehen könnte.
Die Ökologie-Debatte über die Stromgewinnung stößt immer wieder an die Problematik, die hohe und ständig steigende Strom-Grundlast sicher und ausreichend abdecken zu können – dazu ist bisher keine erneuerbare Energiequelle in der Lage. Test & Vergleich von Photovoltaikanlagen zeigt aber, dass, wenn genügend Haushalte und Verbraucher autark werden, die Grundlastproblematik dann von selbst der Vergangenheit angehört. Das könnte auch möglicherweise der einzig mögliche Weg in die Zukunft der Energieversorgung durch erneuerbare Energien sein.
Leuchtdioden
Leuchtdioden zeichnen sich durch hohe Wartungsfreiheit, lange Lebensdauer und sehr geringen Energieverbrauch bei relativ hoher Lichtausbeute aus. Dabei ist die Anwendung von Leuchtdioden in Kraftfahrzeugen besonders interessant, weil der niedrige Wirkungsgrad des Verbrennungsmotors für die Stromerzeugung nicht effizient ist. (weiterlesen …)
“Glühbirnen” Verbot
Der Glühbirne liegt ein thermoelektrisches Funktionsprinzip zugrunde. Ein hoch schmelzendes Metall, heute wird dafür ein Wolframfaden verwendet, wird in der Glühbirne unter Stromeinfluss so weit erhitzt, dass er glüht und bei ca. 1500 – 3000° Celsius elektromagnetische Strahlen im Infrarotbereich und im Bereich des sichtbaren Lichtes sowie Wärmestrahlung freisetzt. Sichtbares Licht entsteht erst bei Temperaturen um 3000° Celsius. Dies bedeutet einen hohen Energieverbrauch bei niedriger Lichtausbeute. Der Anteil des sichtbaren Lichtes liegt nur bei etwa fünf Prozent. (weiterlesen …)